Feuerwehrschläuche markierten beim offiziellen Spatenstich eindrucksvoll die genauen Dimensionen des künftigen Gebäudes auf dem zukünftigen Baugelände. Wo aktuell Brachland liegt, entsteht in den nächsten zwei Jahren das neue Brandschutz- und Hilfeleistungszentrum der Freiwilligen Feuerwehr Anröchte. Viele Feuerwehrkameraden, Planer sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik begleiteten mit Begeisterung den symbolischen Akt.
Bürgermeister Alfred Schmidt unterstrich die Dringlichkeit der Investition. „Ich möchte hier vor dem Spatenstich noch einmal unterstreichen, dass der Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf gar keinen Fall ein Selbstzweck ist, sondern dringend für den modernen Bevölkerungsschutz in unserer Gemeinde erforderlich ist. Das Brandschutz- und Hilfeleistungszentrum wird das neue Domizil der Feuerwehr. Heute fällt hier an dieser Stelle der Startschuss zum Baubeginn eines ehrgeizigen Bauprojektes. Viele Gewerke sind bereits ausgeschrieben. Wir erwarten im Laufe der nächsten Wochen die ersten Ergebnisse, so dass es nach der Ausschachtung direkt und zügig weitergehen kann.“
Architekt und Generalunternehmer Wolfgang Just aus Paderborn zeigt sich zuversichtlich, dass Zeit- und Kostenrahmen eingehalten werden. „Ich freue mich, dass wir nach dem langen und intensiven Planungs- und Finanzierungsprozess jetzt endlich in die Umsetzung kommen und der Blick gemeinsam nach vorne geht.“
Konkrete Fakten untermauern die Ausmaße des Neubaus auf dem Plangebiet südlich der Kliever Straße. Die Gemeinde nutzt für das Vorhaben eine Grundstücksfläche von rund 9.000 Quadratmetern. Das neue Feuerwehrgerätehaus wird nach den aktuellen Planungen eine Gesamtbruttogrundfläche von zirka 2.220 Quadratmetern besitzen. Das funktionale Herzstück bildet die großzügige Fahrzeughalle: Sie nimmt mit einer Fläche von 890 Quadratmetern exakt 16 Einsatzfahrzeuge auf.
Zahlreiche Gewerke befinden sich bereits mitten in der Phase der Vergabe. „Derzeit können wir uns bereits über 25 Anfragen von Firmen freuen, die den Auftrag für die Rohbauarbeiten gerne haben möchten. Ich bin guter Dinge, dass wir unter dem veranschlagten Budget für den Neubau bleiben, so Architekt Just abschließend.
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