Vertrauenskrise und Medienumbruch - Folgen der Digitalisierung

Neue Technologien verändern die Art und Weise, wie sich eine Gesellschaft aufbaut. Das gilt insbesondere für Kommunikationstechnologien. Die VHS klärt gemeinsam mit Referent Mike Karst am Donnerstag, 21. März 2019 um 19 Uhr im Rathaus in Anröchte auf:

Wesentliche Grundzüge unserer Gesellschaft werden in Frage gestellt und müssen sich neu verorten. Die Medien stehen genauso in der Kritik wie Wissenschaft und Politik. Die selbstverständliche Autorität dieser Institutionen basiert auf Ordnungsmustern, die nach der Einführung des Buchdrucks erdacht wurden - und sie kommt nun überall an ihre Grenzen.

 

Es reicht weder für eine Zeitung, noch für eine Regierung oder politische Partei, sich weiterhin auf eine Position des Expertentums zurück zu ziehen, wie dies noch in den letzten Jahrzehnten funktioniert hat. Sie sind nun genötigt, ihre Funktion und Notwendigkeit neu zu erklären und so gesellschaftliche Legitimation zu erfahren.

 

Die allgemeine Vertrauenskrise gegenüber Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien lässt sich auch darauf zurückführen, dass diese ihre neue Rolle noch nicht gefunden haben.

 

Welche Veränderungen können wir schon beobachten und welche lassen sich bereits vermuten? Wie können wir als Individuum und als Gesellschaft mit den Anforderungen solcher Umwälzungsprozesse sinnvoll umgehen? In dieser Veranstaltung geht es um einen weiten Blick auf die abstrakten Strukturen, die sich durch die Digitalisierung der Kommunikation ergeben.

 

Abendkasse: 8 EUR

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung der VHS Lippstadt finden Sie hier.