Absage von Veranstaltungen in der Gemeinde Anröchte

Corona hält die Welt in Atem und jeden Tag gibt es neue Hiobsbotschaften. Anröchte ist dabei nur ein kleines Sandkorn im globalen Getriebe. Gleichwohl gilt es auch hier, Vorsorge zu treffen.

Daher möchte ich Sie über die aktuell getroffenen Entscheidungen zu den Veranstaltungen der Gemeinde Anröchte informieren, Stand: 12.03.2020:

Laut Erlass der Landesregierung sind Veranstaltungen, zu denen mehr als 1.000 Personen erwartet werden, abzusagen bzw. müssen ohne Zuschauer stattfinden. Der Erlass ist bindend und zeitlich nicht befristet.

Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern ist eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob die Veranstaltung stattfinden kann oder welche speziellen infektionshygienischen Maßnahmen zu treffen sind. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch Instituts zu beachten. Grundsätzlich wird jedoch empfohlen, Veranstaltungen, die nicht zwingend durchgeführt werden müssen oder verschiebbar sind, zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen.

Als Verwaltung sehen wir uns im besonderen Maße in der Pflicht, in der sich aktuell sehr dynamisch entwickelnden Situation durch nachvollziehbares und konsequentes Handeln Orientierung zu geben. Dies gilt sowohl mit Blick auf die eigenen Veranstaltungen als auch in der Bewertung von Veranstaltungen Dritter.

Für Veranstaltungen der Gemeinde Anröchte wurde entschieden, dass diese (unabhängig von der Teilnehmerzahl) grundsätzlich nicht durchzuführen sind, soweit nicht eine Notwendigkeit der Durchführung gesehen wird. Betroffen sind z. B. Veranstaltungen des Jugendtreffs, der Gleichstellungsbeauftragen und das Wirtschaftsforum am 23.04.

Sollte eine Durchführung anderer Veranstaltungen für notwendig erachtet werden, ist Kontakt zum Ordnungsamt aufzunehmen (Herr Schulte, Herr Hüls). Von dort wird unter Zuhilfenahme des Kriterienkataloges des Robert-Koch-Institutes eine Risikoabschätzung vorgenommen.

Hier der Link:

Der normale Unterricht bzw. Kurse (Kunst- und Musikschule, VHS) sowie die Nutzung von Sporthallen sind vorerst von dieser Regelung nicht betroffen. Änderungen können sich jederzeit ergeben.

 

Alfred Schmidt
Bürgermeister

Quelle: Thomas Weinstock/Kreis Soest