Jugend forscht

Der Wettbewerb Jugend forscht wurde vor rund 40 Jahren vom damaligen Herausgeber des Stern, Henri Nannen, gegründet. Er sollte Jugendlichen einen Anreiz geben, sich mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu beschäftigen. Auslöser für die Schaffung dieses Wettbewerbs war der sogenannte Sputnikschock, der Amerika und Europa nach dem Start des ersten sowjetischen Satelliten erfaßte. Henri Nannen schaffte es, neben Industriefirmen auch die Politik in diesen Wettbewerb einzubinden und so den Bezug und die Unterstützung der Schulen zu gewinnen. So wurde der Wettbewerb schnell bekannt, weil neben der ideellen Unterstützung große Firmen schnell erkannten, wie werbewirksam das Engagement in diesem Wettbewerb war. Mit zunehmendem Einstieg der Industrie wurden dann auch die Anforderungen an die Teilnehmer immer höher - und auch die Preise(Sach- und Geldpreise) immer größer.

 

Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert.

 

Junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren können sich zum Wettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, die mitmachen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Der Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember des Anmeldejahres.

 

Weitere Informationen zu dem Wettbewerb „Jugend forscht“ erhalten Sie hier.

Details anzeigen: (http://www.jugend-forscht.de/)
 

Seit 1979 nehmen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hauptschule Anröchte an diesem Wettbewerb teil. Waren es in der Anfangsphase nur wenige Schülerinnen und Schüler, so steigerte sich in den folgenden Jahren immer mehr. Vor allem der Anteil der Mädchen nahm kontinuierlich zu. Bedingt durch die Vielzahl und – nach Aussagen der Juroren an den verschiedenen Wettbewerbsstandorten – die Qualität der Arbeiten konnten in praktisch jedem Jahr vordere Plätze oder sogar Siege in den einzelnen Fachbereichen erreicht werden. Besonderes Highlight war die Teilnahme von Alois Buschkühl als bisher einziger Hauptschüler in der Geschichte des Wettbewerbs am Bundesentscheid. Daneben aber gab es eine Reihe von Gewinnen auf Landesebene zum Beispiel durch Daniel Schlüter, Franz Pieper, Daniel von Wrede und vielen anderen. Neben diesen Siegen waren einige Fernsehauftritte zum Beispiel im Tigerentenclub und im WDR-Regionalfernsehen zu verzeichnen.

Aber auch die Schule direkt hat von diesen Erfolgen profitiert: So gab es praktisch in jedem der zurückliegenden Jahre Auszeichnungen durch das Kultus- bzw. Bildungsminsterium des Landes NRW und des Bundes für erfolgreiche Teilnahmen. Dabei muss noch einmal deutlich festgehalten werden, dass die Teilnahme freiwillig ist und die Arbeiten in der Freizeit der Schülerinnen und Schüler angefertigt werden – die Teilnahme selbst wird allerdings im Zeugnis vermerkt.

 

An dem Wettbewerb 2016 nahmen 6 Schüler der Hauptschule Anröchte und 2 Schüler der Pankratius-Grundschule teil.