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Bildcollage mit Anröchter Ansichten

Solarenergie

In Deutschland wird weltweit am meisten Strom mit Fotovoltaik produziert. Allein 2008 stieg die Menge des fotovoltaisch produzierten Stroms um 40 Prozent auf 4,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Der Anteil an der deutschen Stromerzeugung lag damit bei einem halben Prozent. Zurückzuführen ist der Boom auf die garantierte Einspeisevergütung. Die neueste Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Januar 2009 sieht eine Degression der Einspeisevergütung vor. Zudem sichert sie auch Anlagenbetreibern, die den erzeugten Strom selbst verbrauchen, eine garantierte Vergütung zu. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

In Anröchte erzeugt die installierte Leistung derzeit 9 - 10 Mio kWh/a


 Quelle: Klimaschutz Kreis Soest, Institut für Technologie und Wissenstransfer e.V., Soest, 2011
 

Doch nicht Gebäudeeigentümer investieren in Fotovoltaikanlagen, auch Vereine haben die regenerative Energie entdeckt:

Der Schützenverein Effeln hat sich dazu entschlossen eine Photovoltaik-Anlage auf der Schützenhalle zu installieren, um einerseits die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien lokal zu unterstützen und andererseits mit den gewonnenen Geldmitteln das Vereinsleben besser zu unterstützen. Jede Kilowattstunde wird bei dieser Anlage mit 43 Cent vergütet. Die Leistung der Anlage liegt Berechnungen zu Folge bei 14,7 KWp. Mit dieser Photovoltaik-Anlage lassen sich jährlich ca. 10.000 Kilogramm CO²Emission vermeiden. Beim Schützenverein Effeln verlief die Montage größtenteils in Eigenregie.

Die Dachfläche des gemeindeeigenen Feuerwehrgerätehauses in Berge wurde dem Verein "ProBerge", ein Dachverband aller Vereine von Berge, für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage zur Verfügung gestellt.
Im Juni 2010 wurde dann auf einer Dachfläche von 79,20 m² eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 10,80 kWp errichtet. Im Rahmen einer Vereinbarung wurde festgelegt, dass der jährliche Pachtzins von 118,80 € nicht an die Gemeinde zu entrichten ist, wenn der Gemeinde jährlich nachgewiesen wird, dass die Einnahmen Vereinssatzungskonform verwendet werden (also dem Bürger wiederum zu Gute kommen).

 

Solarpark

Am südlichen Ortsrand von Anröchte wurde im Herbst 2011 mit einer Gesamtfläche von ca. 22.577 qm ein Solarpark errichtet. Es handelt sich um eine Teilfläche des rechtskräftigen Bebauungsplans „Bebauungsplan Nr. 13 Edeka“.
Der Park besteht aus 5 Modulen Solardächer und 21 Freiland – Solartische.

Ein Solardach hat folgende Kenndaten Freiland-Solartisch mit 2 Solarmodulen übereinander hat folgende Kenndaten:
Breite ca. 35,20 m ca. 72,86 m
Tiefe ca.   6,06 m ca. 3,05 m
Grundfläche: ca. 1213,31 qm ca. 222,22 qm
Anlagehöhe: max. 5,8 m ca. 1,8 m
Modulanfanghöhe: ca. 2,9 m ca. 0,8 m
Dachform: Pultdach
Dachneigung: 25 Grad +/- 5 Grad    25 Grad +/- 5 Grad
Dachdeckung: Solarmodule (Photovoltaik)   Solarmodule (Photovoltaik)
PV-Generatorleistung: 5 Solardächer x ca. 33,44 kWp 21 x ca. 33,44kWp
(Insgesamt: ca. 167,2 kWp)  (Insgesamt: ca. 702 kWp)
Energieerzeugung: 5 x ca. 31.770 kWh/Jahr 21 x ca. 31.770 kWh/Jahr
(Insgesamt: ca. 158.850 kWh/Jahr)  (Insgesamt: ca. 667.170 kWh/Jahr)
Co2-Einsparung: 5 x ca.17,27 to/Jahr   21 x ca.17,27 to/Jahr
(Insgesamt ca. 86,35 to/Jahr)

(Insgesamt ca. 362,67 to/Jahr)

 

 

Am 31.12.2011 ging der erste Anröchter Solarpark mit einer installierten Leistung von 834 kWp ans Netz.

Solarpark
 

Solarpark "Anröchte Nord" am Netz

Der Solarpark "Anröchte Nord" ist am 28.06.2012 ans Netz gegangen. Der Solarpark befindet sich auf einer gewerblichen Brachfläche. Diese ist seit 1985, nach einem Brand einer Möbelfabrik, nicht mehr gewerblich genutzt worden. Durch den Bebauungsplan Nr. 27 ist das Planungsrecht für eine Gewerbefläche festgesetzt worden.

Mit der Realisierung des Solarparks "Anröchte Nord" kann somit durch 30 Solartische mit jeweils 280 qm Kollektorfläche auf einer 2,5 ha großen Brachfläche eine jährliche Strommenge von 1,14 Mio. kWh erzeugt werden.

 

Solarkataster

Die Gemeinde Anröchte verfügt seit dem 07.07.2012 über ein Solarkataster. Informationen zum Solarkataster finden Sie hier.

 

Solare Holztrocknungsanlage

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Technologie und Wissenstransfer (TWS) in Soest wurde in Effeln eine solare Holztrocknungsanlage errichtet. Diese geförderte Pilotanlage mit wissenschaftlicher Begleitung trocknet durch solare Lufterwärmung über Kollektoren und einem Belüftungssystem die eingelagerten Holzhackschnitzel.

 
 
 
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