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Bildcollage mit Anröchter Ansichten

Biogasanlagen

Die Gemeinde Anröchte hat durch die 19. Änderung des Flächennutzungsplanes drei von vier Standorten für bestehenden Biogasanlagen in der Gemeinde Anröchte als Sonstige Sondergebiete im Sinne des § 11 BauNVO mit der Zweckbestimmung „Biogasanlagen“ im Flächennutzungsplan dargestellt. Die planerische Absicherung der vorhandenen Standorte, die den Anlagenbetreibern die zur Gewährleistung der Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen dienenden Entwicklungsmöglichkeiten bietet, erfolgt im Interesse einer sachgerechten Nutzung erneuerbarer Energien unter größtmöglicher Schonung der im Außenbereich gelegenen landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Die Standorte befinden sich im räumlichen Geltungsbereich der von der Gemeinde Anröchte unterzeichneten Vereinbarung zum Schutz der Wiesenweihe und der anderen Offenlandarten in der Hellwegbörde (HWB-V). Obwohl sie sich außerhalb der kartographisch dargestellten Interessengebiete für die Siedlungsentwicklung (§ 2 Abs. 2 lit. a HWB-V) sowie innerhalb des berechtigten Interessengebietes Wiesenweihe (§ 2 Abs. 3 HWB-V) befinden und als Kernfreiräume (§ 2 Abs. 4 HWB-V) gekennzeichnete Flächen tangieren bzw. räumlich überlagern, sieht sich die Gemeinde Anröchte durch die HWB-Vereinbarung nicht gehindert, die zur Absicherung der Wirtschaftlichkeit bereits vorhandener Biogasanlagen erforderliche 19. Änderung des Flächennutzungsplans vorzunehmen.

Die Biogasanlagen befinden sich in Altenmellrich (2 Anlagen), in Klieve und in Robringhausen. Drei Anlagen werden mit nachwachsenden Rohstoffen und eine Anlage wird mit Kosubstraten betrieben.

Biomasse - 2.375 kW installierte Leistung erzeugen 15 - 20 Mio kWh/a

 

Karte Biomasse
 Quelle: Klimaschutz Kreis Soest, Institut für Technologie und Wissenstransfer e.V., Soest, 2011
 
 
Biogasanlage
 
 
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