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IPv6 - Die Zukunft des Netzes

Das Internet, wie wir es heute kennen, beruht zu einem wesentlichen Teil auf einem vor etwa 40 Jahren erdachten Adressierungsschema - den Internetadressen. Seinerzeit erschien die Zahl von 4 Milliarden adressierbaren Computern so unglaublich groß, dass sich niemand vorstellen konnte, dass eines Tages keine solchen eindeutigen Kennungen für die Geräte mehr frei sein könnten. Doch genau das zeichnete sich seit den späten 90ern ab. Heute ist es Realität: Die IP Adressen in der bekannten Form wie 85.22.68.36 oder 212.184.18.216 werden knapp. Um die Problematik zu entschärfen, wurde schon 1998 ein neues Adressschema standardisiert, mit dem man diese vorhersehbare Adressknappheit hinter sich lässt. Dieser Standard erhielt den Namen 'IPv6' (Internet Protokoll Version 6) - im Unterschied zum "klassischen" IPv4.
 

IPv6 im öffentlichen Bereich

Um zukünftig Dienstleistungen über Systeme mit IPv6-Adressen anbieten und nutzen zu können, hat die Bundesverwaltung einen großen, geschlossenen Adressbereich bei der zuständigen Vergabestelle RIPE NCC reserviert. Aus diesem Bereich werden die notwendigen Adressen für alle Bedarfsträger aus Bund, Ländern und Kommunen bereitgestellt. Für die Unterstützung der öffentlichen Verwaltungen bei der Einführung von IPv6 sind verschiedene Hilfestellungen erarbeitet worden. Hier geben wir einen Überblick über hilfreiche Quellen. Die Citkomm ist Partner im Konsortium ?Governments ENabled with IPv6 - GEN6?. In diesem multinationalen Projekt werden exemplarisch bestehende E-Government-Infrastrukturen für IPv6 ertüchtigt.
 

Adressvergabe von IPv6 für kommunale Anwender in NRW

Die IPv6-Adressverwaltung für die kommunalen Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen wird operativ durch die Citkomm wahrgenommen. Bei den zu verwaltenden IPv6-Adressen handelt es sich um eine Untermenge des Adressraums "de.government", der seitens des Bundesinnenministeriums stellvertretend für die öffentliche Verwaltung der Bundesrepublik Deutschland beim RIPE NCC beantragt und im Jahre 2009 zugeteilt wurde. Die operative Verwaltung dieses Adressraums erfolgt unter anderem auf der regionalen Ebene der Bundesländer. In Nordrhein-Westfalen ist neben der Adressverwaltung für das Land ein eigener LIR (Local Internet Registry) - Bereich für den separat verwalteten Teiladressraum der Kommunen etabliert worden. Weitere Details zur Adressvergabe finden sich auf der DOI-Präsenz der Citkomm (nur für Deutschland Online Infrastruktur (DOI)-Netzteilnehmer verfügbar) unter www.citkomm.doi-de.net .
 

Ertüchtigung auf IPv6 für Hosting-Kunden der Citkomm

Stempel IPv6

Die Citkomm hat die technischen Voraussetzungen für die Ertüchtigung der bei ihr betriebenen Internet-Angebote für IPv6 geschaffen. Für interessierte Anwender wird das Web-Angebot durch uns technisch umgestellt. Bereits ertüchtigte Web-Seiten erkennen Sie an dem nebenstehenden Logo.

Die Homepage der Gemeinde Anröchte wurde bereits auf IPv6 umgestellt.

 
 
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